Gerhard Haderer

wurde 1951 in Leonding, Ober-Österreich, geboren. Nach der Fachschule für Gebrauchs- und Werbegrafik in Linz arbeitete er als selbständiger Grafiker, Zeichner und Illustrator für Werbeagenturen, gestaltete Panoramakarten für die Tourismuswerbung und spezialisierte sich auf fotorealistische Darstellungen in allen Bereichen der Werbe-Illustration. 1984 verlässt ihn die Lust an dieser Tätigkeit und er wendet sich der satirischen Zeichnung zu. Nach einer bis dahin turbulenten Berufslaufbahn, begann er 1985 seine Karriere als Karikaturist.

Seine ersten Zeichnungen erschienen regelmäßig  im österreichischen "profil", das er auch heute noch als sein Herzblatt bezeichnet. Seine Cartoons werden seither

in Zeitungen und Magazinen des deutschen Sprachraumes veröffentlicht. Seit 1991 erscheint  regelmäßig „Haderers Wochenschau“ im deutschen „stern“. Es folgen zahlreiche Ausstellungen und Bücher, 1997 das Comic-Projekt „Moff“.

Wegen seines 2002 erschienenen Buches „Das Leben des Jesus“ wurde er im Januar 2005 in Griechenland in 1. Instanz zu 6 Monaten Haft verurteilt, weil seine Darstellung von Jesus als Weihrauch schnüffelndem Hippie-Surfer, der mit Freunden wie Jimi Hendrix gern Marihuana raucht, „die orthodoxe Kirche beleidigt“ habe. Im April 2005 wurde er dann von einem Athener Berufungsgericht vom Vorwurf „Beleidigung einer Religionsgemeinschaft“ freigesprochen.

Seit 1985  lebt und arbeitet er in Linz.